Warum lobst du dich nie, wenn niemand zusieht?
Vor anderen kannst du deine Leistung herunterspielen – aber auch allein, wenn etwas gelungen ist, schweigst du. Warum lobst du
Vor anderen kannst du deine Leistung herunterspielen – aber auch allein, wenn etwas gelungen ist, schweigst du. Warum lobst du
Trauer, Wut, Angst – du behandelst sie wie Fehler im System, die man beheben muss. Warum hältst du deine Gefühle
Du sagst, du müsstest es so tun, als gäbe es keinen Ausweg. Dabei gibt es fast immer einen, nur ist
Der Moment, in dem jemand erkennt, dass du müde, unsicher, verletzlich bist, fühlt sich an wie Entblößung. Warum fühlst du
Deine Freude ist zu laut, deine Trauer zu tief, deine Sehnsucht zu groß – so redest du es dir ein.
Du bist zufrieden, und schon meldet sich die innere Stimme, die dein Glück in Frage stellt. Als dürftest du nicht
Du hast es geschafft – und dein erster Impuls ist, es klein zu reden: Es war Glück, es war nichts,
Du sagst, du müsstest, du könntest nicht anders, es gäbe keinen Weg – als wärst du nicht der, der entscheidet.
Du fühlst dich übersehen, aber du sagst nicht, was du brauchst. Stattdessen wartest du, dass der andere errät, was in
Kaum spürst du eine Sehnsucht, sagst du dir, dass du sie nicht verdienst, dass sie zu viel verlangt, dass du