Der Moment, in dem jemand erkennt, dass du müde, unsicher, verletzlich bist, fühlt sich an wie Entblößung. Warum fühlst du dich nackt, wenn jemand deine Schwäche sieht?
Dahinter steht Angst: die Angst, dass Schwäche den Platz wegnimmt, den du dir mit Stärke verdient hast. Dabei ist gerade das Weiche das, was Nähe erst möglich macht. Worauf baust du – auf den Panzer oder auf das Vertrauen?
Wer auf Liebe baut, zeigt die Wunde und bleibt. Du darfst schwach sein, ohne zu fallen.
Weiterfragen: Warum glaubst du deiner Angst mehr als deiner Sehnsucht? · Warum tust du so, als bräuchtest du niemanden?