Du bist zufrieden, und schon meldet sich die innere Stimme, die dein Glück in Frage stellt. Als dürftest du nicht glücklich sein, solange irgendwo jemand leidet. Die Freude wird vom schlechten Gewissen überschattet.
Dahinter steht Angst: dass dein Glück unverdient ist und dass du es jemandem wegnimmst. Worauf baust du – auf die Schuld oder auf das einfache Recht, dich zu freuen?
Wer auf Liebe baut, gönnt sich das Glück, ohne es zu besteuern. Du darfst glücklich sein – dein Glück nimmt niemandem etwas, es macht dich nur fähiger zu geben.
Weiterfragen: Warum glaubst du, du müsstest immer stark sein? · Warum nimmst du ein Nein als Urteil über dich?