Warum wartest du mit dem Wasser, bis du es spürst?

Du trinkst erst, wenn der Mund trocken ist und der Kopf dröhnt. Dabei braucht dein Körper das Wasser längst vor dem Durst.

Dahinter steht Angst: die Angst, zu weich zu wirken, wenn du auf dich achtest. Worauf baust du – auf das Abhärten oder auf die einfache Fürsorge, die ein Glas Wasser ist?

Wer auf Liebe baut, darf dem Körper geben, was er braucht, bevor er schreit. Du darfst trinken, ruhen, essen – als Zeichen, dass du dich ernst nimmst.

Weiterfragen: Warum hältst du deinen Atem an, wenn du Angst hast? · Warum versteckst du deine Müdigkeit hinter Kaffee?

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