Warum zählst du deine Mängel, aber nie deine Schritte?
Du weißt genau, was dir fehlt, und vergisst darüber, was du schon geschafft hast. Dein Blick wandert zu den Baustellen
Du weißt genau, was dir fehlt, und vergisst darüber, was du schon geschafft hast. Dein Blick wandert zu den Baustellen
Bei anderen findest du Verständnis, bei dir nur Anklage. Der eigene Fehler wird zum Urteil, das nicht verjährt. Dahinter steht
Was dir mühelos gelingt, zählt für dich nicht. Du glaubst, nur das Schwere habe Wert, nur der Kampf sei echt.
Wenn es darum geht, wer zuerst darf, nennst du nie deinen eigenen Namen. Deine Bedürfnisse kommen erst, wenn alle anderen
Dein Kopf malt Katastrophen, die nie eintreten. Du leidest im Voraus an einem Leben, das es nicht gibt. Dahinter steht
Andere haben größere Kämpfe, denkst du. Deine Narben sind nicht tief genug, deine Freuden nicht laut genug. Dahinter steht Angst:
Dein Projekt nimmt Fahrt auf, und du fängst an, es auszubremsen. Kurz vor dem Durchbruch findest du Gründe, warum du
Du trägst das Unglück anderer wie dein eigenes. Als müsstest du die Welt zusammenhalten, damit niemand fällt. Dahinter steht Angst:
Du vertraust dem Schmerz, aber nicht der Freude. Was leicht ist, kommt dir verdächtig vor; was schmerzt, hältst du für
Du bist wütend oder traurig, und sofort schimpfst du mit dir selbst. Als dürftest du nur bestimmte Gefühle haben und