Du vertraust dem Schmerz, aber nicht der Freude. Was leicht ist, kommt dir verdächtig vor; was schmerzt, hältst du für wahr.
Dahinter steht Angst: die Angst, dass das Schöne trügt. Worauf baust du – auf den Beweis durch Schmerz oder auf die Freude, die ebenso echt ist?
Wer auf Liebe baut, darf auch dem Glück trauen, wenn es bleibt. Du darfst fühlen, ohne zu leiden, und es trotzdem echt nennen.
Weiterfragen: Warum machst du aus einem Fehler eine Identität? · Warum erzählst du deine Geschichte, als wäre sie schon zu Ende?