Kaum widerspricht ein Text deiner Meinung, klappst du ihn zu. Du liest nur, was dich bestätigt, und nennst das Informieren. Dabei wärst du gerade im Widerspruch am meisten gefordert – und könntest am meisten lernen.
Dahinter steht Angst: dass der Widerspruch recht haben könnte und du dich dann ändern müsstest. Worauf baust du – auf das Zuklappen oder auf das Aushalten des Unbequemen?
Wer auf Liebe baut, liest auch das, was ihm widerspricht, zu Ende. Du darfst dich dem Widerspruch stellen – er ist kein Angriff, sondern eine Einladung zum Weiterdenken.
Weiterfragen: Warum verwechselst du Selbstsicherheit mit Wissen? · Warum hältst du an einer falschen Antwort fest?