Du bist wütend oder traurig, und sofort schimpfst du mit dir selbst. Als dürftest du nur bestimmte Gefühle haben und andere seien falsch. Dein Zorn wird dir peinlich, deine Trauer eine Schwäche, die du am liebsten verstecken würdest.
Dahinter steht Angst: dass schwere Gefühle dich überwältigen oder dich schlecht dastehen lassen. Worauf baust du – auf das Verurteilen oder auf das freundliche Anerkennen dessen, was du fühlst?
Wer auf Liebe baut, lässt Gefühle zu, ohne sie zu richten. Du darfst fühlen – auch Wut und Trauer sind Botschaften, keine Fehler.
Weiterfragen: Warum bewahrst du alte Wunden auf, als wären sie Beweise? · Warum wird dein Hunger größer, je mehr du hast?