Warum entschuldigst du deine Freude, als wäre sie unverdient?
Wenn dir etwas gelingt, sagst du schnell: es war Glück, es war leicht, es war nichts. Du machst die Freude
Wenn dir etwas gelingt, sagst du schnell: es war Glück, es war leicht, es war nichts. Du machst die Freude
Du machst weiter, obwohl dein Körper längst Signale sendet. Erst wenn nichts mehr geht, erlaubst du dir, innezuhalten. Die Erschöpfung
Ein anderer hat eine andere Meinung, und plötzlich fühlst du dich angegriffen. Als wäre dein ganzes Selbst in diesem einen
Ein kleiner Patzer, und schon wird daraus ein Urteil über deinen ganzen Wert. Du sammelst Fehler wie Indizien für ein
Du suchst nach einem Zeichen, einem Erfolg, einem Urteil von außen. Als müsste erst jemand bestätigen, was längst in dir
Jemand kommt dir nahe, und plötzlich ziehst du dich zurück. Gerade wenn es schön werden könnte, findest du einen Grund,
Du sitzt still, und schon meldet sich die Stimme: Du müsstest etwas tun. Die Ruhe wird zur Anklage, die Erholung
Du hast das Gefühl, niemand versteht dich, und ziehst dich immer weiter zurück. Deine Mauern wachsen, während dein Wunsch nach
Du misst deinem Tun erst dann Bedeutung zu, wenn es wehtat. Was leicht kam, zählt nicht. Dahinter steht Angst: die
Du gräbst in der Vergangenheit nach dem einen Moment, an dem alles anders hätte sein können. Als läge die Lösung