Ein kleiner Patzer, und schon wird daraus ein Urteil über deinen ganzen Wert. Du sammelst Fehler wie Indizien für ein Verfahren gegen dich selbst. Jede vergessene Sache zählt doppelt, jede gelungene kaum.
Dahinter steht Angst: dass du im Grunde nicht gut genug bist und deine Fehler es endlich schwarz auf weiß beweisen. Worauf baust du – auf die Beweisaufnahme gegen dich oder auf das Wissen, dass Fehler zum Leben gehören?
Wer auf Liebe baut, sieht im Fehler eine Lektion, kein Urteil. Du darfst dich irren – ein Fehler ist ein Schritt, kein Stigma.
Weiterfragen: Warum glaubst du, dass Glück nicht für dich bestimmt ist? · Warum machst du dir Gedanken darüber, was andere über dich denken?