Wenn es darum geht, wer zuerst darf, nennst du nie deinen eigenen Namen. Deine Bedürfnisse kommen erst, wenn alle anderen versorgt sind. Du wartest auf einen Dank, der für dich selbst nie vorgesehen ist.
Dahinter steht Angst: dass du egoistisch wirkst, sobald du dich an erste Stelle setzt, und dass die anderen dich dann nicht mehr lieb haben. Worauf baust du – auf das ewige Zurücktreten oder auf das mutige Einstehen für dich selbst?
Wer auf Liebe baut, stellt sich nicht hinten an, sondern neben die anderen. Du darfst dir wichtig sein – Fürsorge beginnt bei dir selbst.
Weiterfragen: Warum glaubst du, du müsstest erst fertig sein, um zu genügen? · Warum bestrafst du dich für Gedanken, die du nicht gewählt hast?