Warum bestrafst du dich für Gedanken, die du nicht gewählt hast?

Ein Gedanke taucht auf – neidisch, wütend, klein – und du verurteilst dich dafür, als hättest du ihn gerufen. Warum bestrafst du dich für Gedanken, die du nicht gewählt hast?

Dahinter steht Angst: die Angst, dass ein einziger dunkler Gedanke offenbart, wer du wirklich bist. Dabei bist du nicht dein erster Gedanke, sondern der, der entscheidet, was er damit tut. Worauf baust du – auf die Anklage oder auf die Gnade dir selbst gegenüber?

Wer auf Liebe baut, beobachtet den Gedanken und lässt ihn ziehen, ohne sich zu verurteilen. Du darfst denken, was kommt, und trotzdem wählen, wer du bist.

Weiterfragen: Warum behandelst du deine Gedanken wie Befehle? · Warum führst du gegen dich selbst einen Prozess?

Bleib neugierig.

Eine Frage „Warum?“ pro Woche – direkt in dein Postfach.

Nach oben scrollen