Warum bewertest du einen Tag nur nach dem, was du geschafft hast?
Am Abend fragst du dich: Was habe ich heute erreicht? Und wenn die Liste kurz ist, fühlst du den Tag
Am Abend fragst du dich: Was habe ich heute erreicht? Und wenn die Liste kurz ist, fühlst du den Tag
Du gehst deiner eigenen Kritik voraus, findest die Schwächen, bevor jemand sie benennen kann. So bist du nie unvorbereitet, aber
An Tagen, an denen du viel schaffst, fühlst du dich wertvoll; an stillen Tagen wertlos. Dein Selbstwert schwankt mit der
Du bleibst bei dem, was du kennst, weil es sich sicher anfühlt – und nennst das Sicherheit das Richtige. Doch
Wenn etwas gut läuft, wartest du darauf, dass es kippt. Die Freude hältst du kurz, als dürfte sie nicht bleiben.
Du hast erreicht, worauf du lange hingearbeitet hast – und statt Freude kommt Leere. Das Ziel war da, aber es
Du brauchst Hilfe, einen Gefallen, ein offenes Ohr – und fragst nicht. Bitten fühlt sich an wie Betteln, als würdest
Sobald du stillsitzt, meldet sich die Stimme, die sagt, du müsstest etwas tun. Ruhe fühlt sich an wie Faulheit, Erholung
Du weinst und sagst sofort, es sei nicht so schlimm. Du freust dich und relativierst es im nächsten Satz. Deine
Du hältst dich für stark, wenn dich nichts berührt. Tränen, Wut, Angst schiebst du beiseite, als wären sie Zeichen von