Warum glaubst du, dass Denken und Fühlen Gegner sind?
Du teilst dich in zwei: hier der Verstand, dort das Gefühl. Als müsste eines gewinnen und das andere verschwinden. Dahinter
Du teilst dich in zwei: hier der Verstand, dort das Gefühl. Als müsste eines gewinnen und das andere verschwinden. Dahinter
Du verschiebst dein Glück auf später, auf einen Meilenstein, auf die Zustimmung anderer. Als bräuchtest du einen Stempel, der dir
Ein einziger harter Satz bleibt haften, während zehn freundliche verblassen. Dein Gedächtnis hält das fest, was wehtut. Dahinter steht Angst:
Du prahlst mit kurzen Nächten, als wäre Müdigkeit ein Zeichen von Stärke. Dabei ist sie nur ein Zeichen, dass du
Was du brauchst, tust du als überflüssig ab. Ruhe, Zeit, Zuwendung – du nennst sie Luxus und versagst sie dir.
Du vertagst dein Leben auf einen Wendepunkt, der nie kommt. Als müsste erst etwas Großes passieren, bevor du beginnst. Dahinter
Du nimmst den schlimmsten Moment und machst ihn zu deinem Maß. Als wäre dein ganzes Leben dieser eine schwere Tag.
Du gehst in den Raum und bist sicher: alle sehen deine Unsicherheit. Als wäre dein Inneres auf der Stirn geschrieben.
Beim ersten Widerstand denkst du ans Aufhören. Aufgeben fühlt sich vertraut an, Durchhalten fremd. Dahinter steht Angst: die Angst, zu
Die Gelegenheit ist da, der Weg ist frei, und trotzdem bleibst du auf der Schwelle stehen. Du prüfst jede Gefahr,