Warum verwechselst du Nähe mit Kontrolle?
Du willst wissen, wo der andere ist, was er tut, mit wem er spricht – und nennst das Nähe. Doch
Du willst wissen, wo der andere ist, was er tut, mit wem er spricht – und nennst das Nähe. Doch
Du glaubst, du müsstest erst genug leisten, um geliebt zu werden. Als wäre Liebe ein Lohn und kein Geschenk. Dahinter
Du nickst, obwohl in dir alles Nein sagt. Du übernimmst, versprichst und bist zur Stelle – und innerlich zieht sich
Die Tränen kommen, und sofort entschuldigst du dich. Als wäre Weinen eine Störung, ein Fehler, eine Last für den anderen.
Du sprichst mit Freunden, mit Fremden, mit dir selbst – nur nicht mit dem einen, um den es geht. Dahinter
Du denkst, du müsstest erst etwas leisten, um geliebt zu werden – besser sein, mehr geben, weniger brauchen. Liebe erscheint
Der andere ist still, und du hörst ein Nein. Dabei ist Schweigen oft nur ein Moment, keine Tür. Dahinter steht
Du sehnst dich nach Nähe, aber statt zu bitten, ziehst du dich zurück. Du wartest, dass der andere es merkt,
Er sagt etwas Schönes, und du wehrst ab. Das Lob kommt nicht an, weil du es nicht hereinlässt. Dahinter steht
Jemand zeigt dir Zuneigung, und du suchst nach dem Grund, dem Nutzen, dem Haken. Du kannst nicht glauben, dass dich