Warum hältst du Erwartungen für selbstverständlich und sprichst sie nie aus?
Du erwartest, dass der andere errät, was du brauchst – dass er anruft, sich meldet, dir entgegenkommt. Und wenn er
Du erwartest, dass der andere errät, was du brauchst – dass er anruft, sich meldet, dir entgegenkommt. Und wenn er
Ein geliebter Mensch lobt dich, und du suchst nach dem Aber. Das Kompliment von Fremden nimmst du an, aber von
Wenn dich etwas stört, besprichst du es mit allen – außer mit dem, den es betrifft. Du analysierst, holst Meinungen
Du schluckst den Schmerz und sagst „mir egal“. Der andere glaubt es, und du trägst die Wahrheit allein. Dahinter steht
Der Punkt ist geklärt, die Sache erledigt, aber du findest immer noch ein letztes Wort, einen letzten Vorwurf. Du kannst
Du gehst einen Schritt zurück und wartest, ob er folgt. Liebe wird zum Test, den du allein kennst. Dahinter steht
Jemand kommt dir wirklich nah, und genau dann ziehst du dich zurück. Das, was du dir gewünscht hast, wird plötzlich
Jemand braucht dich, und du ziehst dich zurück. Die Abhängigkeit des anderen fühlt sich an wie eine Falle, aus der
Du willst ein Kompliment machen und beginnst mit einem Sorry. Als müsste das Schöne erst entschuldigt werden. Dahinter steht Angst:
Jemand ist freundlich, verlässlich, gut zu dir – und du suchst nach dem Fehler. Du testest, zweifelst und wartest auf