Warum bleibst du still, wenn dir etwas gut gefällt?
Du siehst das Lächeln, den gelungenen Moment, das, was der andere gut gemacht hat – und sagst nichts. Das Lob
Du siehst das Lächeln, den gelungenen Moment, das, was der andere gut gemacht hat – und sagst nichts. Das Lob
Etwas geht schief, und ehe du nachdenkst, ist das „Entschuldigung“ schon heraus. Du übernimmst die Schuld, auch wenn du sie
Nach jedem Treffen bist du leer, müde, ausgelaugt – und sagst trotzdem das nächste zu. Du bleibst, weil es vertraut
Jemand ist nett zu dir, und sofort fragst du dich, was er will. Du suchst nach einem Haken, einem Grund,
Solange es locker ist, bist du da. Aber sobald die Beziehung tiefer wird, ziehst du dich zurück, antwortest später, findest
Du legst kleine Prüfungen aus: Schreibst du zuerst? Kommst du, wenn ich schweige? Das Verhalten des anderen wird zum Beweis
Wochenlang schluckst du es herunter, tust, als wäre nichts. Dann, im Streit, bricht alles auf einmal heraus – und die
Du wurdest verletzt, und trotzdem bist du es, die sich entschuldigt – für die Stimmung, für die Unruhe, für alles,
Wenn jemand traurig ist, fühlst du dich schuldig. Wenn jemand wütend ist, denkst du, du müsstest es richten. Du trägst
Du läufst denen hinterher, die sich rar machen, und übersiehst die, die wirklich für dich da sind. Das Unerreichbare zieht