Warum misst du den Wert einer Idee an ihrer Beliebtheit?
Was viele mögen, hältst du für gut. Die Menge wird zum Maßstab, nicht die Wahrheit der Idee. Dahinter steht Angst:
Was viele mögen, hältst du für gut. Die Menge wird zum Maßstab, nicht die Wahrheit der Idee. Dahinter steht Angst:
Jemand verletzt dich, und du bleibst still. Du sagst nichts, wehrst dich nicht, und hinterher fragst du dich, warum du
Mitten im Gespräch reißt dein Körper den Mund auf, doch du hältst dagegen und presst die Lippen zusammen. Du schluckst
Eine Antwort genügt, und du schließt die Frage. Dabei öffnet jede Antwort neue Fragen, die du nicht stellst. Dahinter steht
Du willst es allen recht machen, und dabei zerfällst du in tausend Stücke. Für jeden hast du ein anderes Gesicht,
Samstagmorgen, und statt auszuschlafen steht deine Liste schon bereit: Erledigungen, Termine, Projekte. Das Wochenende füllt sich wie die Woche. An
Deine Meinung steht, und du verteidigst sie, statt sie wachsen zu lassen. Als wäre Ändern ein Eingeständnis von Schwäche. Dahinter
Du hast eine gute Idee, eine klare Meinung, aber du sprichst sie kaum aus. Deine Stimme wird leise, als hättest
Dein Bauch sagt dir klar, was dir guttut und was nicht – doch du hörst lieber auf Apps und Tabellen.
Die drei Worte bleiben dir im Hals stecken. Lieber redest du drumherum, als zu sagen: ich weiß es nicht. Dahinter