Mitten im Gespräch reißt dein Körper den Mund auf, doch du hältst dagegen und presst die Lippen zusammen. Du schluckst das Gähnen hinunter, als wäre es eine Schande. Dabei bettelt dein Körper nur um Sauerstoff.
Dahinter steht Angst: dass du müde oder desinteressiert wirkst und andere das falsch verstehen. Worauf baust du – auf das mühsame Unterdrücken oder auf das natürliche Atmen, das dein Gehirn erfrischt?
Wer auf Liebe baut, lässt den Körper gähnen und schenkt ihm die Luft, die er braucht. Du darfst gähnen – es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen, dass du lebst.
Weiterfragen: Warum behandelst du Bewegung als Pflicht statt als Geschenk? · Warum ignorierst du die Müdigkeit, bis sie dich umwirft?