Warum wischst du deine Beschwerden beiseite?
Wenn jemand fragt, wie es dir geht, antwortest du: „Ach, das ist nichts.” Der Schwindel, die Müdigkeit, das Stechen –
Wenn jemand fragt, wie es dir geht, antwortest du: „Ach, das ist nichts.” Der Schwindel, die Müdigkeit, das Stechen –
Du fragst bei jedem Wissen: was bringt es mir? Was keinen schnellen Nutzen hat, lässt du liegen. Dahinter steht Angst:
Jemand bietet dir Unterstützung an, und du wehrst ab: „Ich schaffe das schon.“ Du kämpfst allein weiter, auch wenn du
Das Essen war gut, du bist fast satt, und doch gelüstet dich nach dem Stück Kuchen. Doch du verbietest es
Du denkst, wer zweifelt, weiß nicht. Dabei ist der Zweifel oft der Anfang des Wissens, nicht sein Ende. Dahinter steht
Du stürzt dich in Aufgaben, sobald Gefühle hochkommen. Arbeit wird zu deinem Versteck, und du spürst dich selbst nur noch
Die Einkaufstaschen schneiden in deine Hände, die Kiste drückt gegen deine Brust, doch du nimmst keine Hilfe an. Du stapfst
Du trennst, was zusammengehört: hier der Verstand, dort das Gefühl. Dabei braucht echtes Verstehen beide. Dahinter steht Angst: die Angst,
Sobald andere dabei sind, machst du dich klein. Du sprichst leise, nimmst wenig Raum ein und entschuldigst dich für Dinge,
Seit Stunden sitzt du gebeugt vor dem Bildschirm, dein Rücken brennt, dein Nacken ist steif. Du weißt, du solltest aufstehen