Warum schleppst du alte Kränkungen mit dir herum?
Was dir vor Jahren angetan wurde, packst du jeden Morgen wieder ein. Du trägst die Wut und den Schmerz wie
Was dir vor Jahren angetan wurde, packst du jeden Morgen wieder ein. Du trägst die Wut und den Schmerz wie
Der Kopfschmerz kommt fast jeden Abend, und du schluckst still die Tablette. Sie macht ihn leise, aber du fragst nie,
Die laute Stimme übertönt die kluge. Du folgst dem Schall, nicht dem Sinn. Dahinter steht Angst: die Angst, dass die
Du hast lange auf diesen Moment hingearbeitet, und als er da ist, ziehst du dich zurück. Du sagst ab, schiebst
Morgens im Bad vermeidest du den Spiegel, dein Blick huscht an dir vorbei. Du kennst jede Stelle, die dir nicht
Du gibst weiter, was du gehört hast, ohne zu prüfen, ob es stimmt. Die Meinung anderer wird deine, ohne dein
Du schiebst den Schmerz beiseite, lenkst dich ab und machst weiter, als wäre nichts. Doch nachts und in stillen Momenten
Der Termin liegt seit Wochen auf dem Tisch, doch du findest immer einen Grund, ihn zu verschieben. Das Ziehen in
Was dir vertraut ist, nennst du richtig. Das Neue wehrst du ab, bevor du es verstehst. Dahinter steht Angst: die
Du sagst, es sei doch nicht so schlimm, und lächelst über Dinge, die dich innerlich zerstören. Du malst dir die