Warum behandelst du Erschöpfung als Schwäche?
Du bist müde und schämst dich dafür. Erschöpfung fühlst du als Versagen, als hättest du nicht genug geleistet. Dabei ist
Du bist müde und schämst dich dafür. Erschöpfung fühlst du als Versagen, als hättest du nicht genug geleistet. Dabei ist
Im Gespräch weißt du genau, was richtig wäre, aber du sagst nichts. Du nickst lieber, als zu widersprechen oder aufzufallen.
Der Wecker klingelt für die Pause, für den Spaziergang, für dich – und du drückst ihn weg, als wäre es
Selbst die Hemden, die niemand je glatt sieht, hängen frisch gebügelt im Schrank. Du verbringst den halben Sonntag am Brett,
Der Teller ist leer, bevor du etwas geschmeckt hast. Essen wird zur Pflicht, nicht zur Freude. Dahinter steht Angst: die
Deine Augen fallen fast zu, aber du bleibst wach – noch eine Folge, noch ein Scrollen, noch ein Gedanke. Du
Ein Freund macht einen Fehler, und du bist voller Verständnis. Machst du selbst denselben Fehler, verurteilst du dich ohne Gnade.
Ein Griff, und es wäre dunkel. Aber du lässt es brennen, als wolltest du zurückkehren, obwohl du längst gehst. Dahinter
Kaum ist der letzte Schluck getrunken, steht das Glas schon im Spülbecken. Du lässt nichts stehen, nicht einmal für eine
Du gönnst dir Pausen erst, wenn der Körper sie erzwingt. Vorher läufst du weiter, als wäre Ruhe ein Fehler. Dahinter