Warum scrollst du weiter, obwohl du längst alles gesehen hast?
Der Abend ist still, du bist müde, und trotzdem wandert dein Daumen weiter. Du hast nichts gesucht, nichts erwartet, und
Der Abend ist still, du bist müde, und trotzdem wandert dein Daumen weiter. Du hast nichts gesucht, nichts erwartet, und
Die Traurigkeit kommt, und du öffnest den Kühlschrank. Das Essen füllt den Moment, betäubt das Gefühl, schiebt es auf. Danach
In deinem Kalender stehen Termine für alle, nur für dich ist nichts reserviert. Deine eigenen Wünsche tauchen nicht einmal am
Die Ecke füllt sich mit Versprechen. Du sammelst sie, als wäre der Rückweg eine Aufgabe für später. Dahinter steht Angst:
In deiner Schublade liegen alle Socken ordentlich zusammengelegt, Paar für Paar. Du nimmst dir Zeit, jedes Bündel zu falten, als
Sie brennen, verschwimmen, aber du schaust weiter. Die Pause für die Augen gönnst du dir nicht. Dahinter steht Angst: die
Du kommst nach Hause und schaltest ihn ein, bevor du die Jacke ablegst. Er läuft, während du isst, während du
Du erzählst stolz, wie lange du durchgehalten hast, wie du den Schmerz ignoriert hast. Leiden wird zur Auszeichnung, als wäre
Die Idee ist da, die Energie auch, und trotzdem stoppst du dich selbst. Du findest Gründe, warum es nichts wird,
Der Berg ist gewaschen, gefaltet, bereit – und bleibt liegen. Der letzte Schritt fehlt, und du wartest. Dahinter steht Angst: