Warum gibst du mehr, als du hast, um zu gefallen?
Du sagst Ja, wenn du erschöpft bist, hilfst, wenn du selbst Hilfe brauchst, gibst, was du nicht übrig hast. Alles,
Du sagst Ja, wenn du erschöpft bist, hilfst, wenn du selbst Hilfe brauchst, gibst, was du nicht übrig hast. Alles,
Dein Tag ist bis zur letzten Minute durchgetaktet, jede Eventualität durchdacht. Die Vorstellung, dass etwas Ungeplantes passiert, macht dich unruhig.
Zwei Minuten nur für dich, und du füllst sie mit dem Bildschirm. Nicht einmal die Routine gehört ganz dir. Dahinter
Kaum ist der Termin im Kalender, holst du Lappen und Eimer heraus. Du schrubbst die Scheiben, bis sie blitzen, obwohl
Er bleibt, und du hältst deine Freude klein. Als dürfte sie ihn nicht zeigen, wie sehr er dir fehlt. Dahinter
Dein Körper meldet sich: die Augen brennen, der Nacken spannt, der Atem wird flach. Doch du machst weiter, als wärst
Jemand fragt, wie es dir geht, und du antwortest mit „gut“ und einem Lächeln. Dabei liegt dir das Herz schwer,
Der Preis ruft, und du antwortest. Später steht das Zeug ungenutzt herum und fragt dich, warum. Dahinter steht Angst: die
Bevor du einschläfst, gehst du den Tag noch einmal durch. Du zählst, was erledigt ist, und was offen blieb, drückt
Du forderst Leistung, ignorierst Signale, gibst ihm erst Ruhe, wenn er streikt. Als wäre er ein Werkzeug, nicht dein Zuhause.