Warum betäubst du dich mit Süßem und Serien?
Abends verschwindest du in einer Welt aus Zucker und Bildschirmen, um den Tag zu vergessen. Die Stunden verfliegen, und wenn
Abends verschwindest du in einer Welt aus Zucker und Bildschirmen, um den Tag zu vergessen. Die Stunden verfliegen, und wenn
Du ziehst die Schultern ein, senkst den Blick und machst dich schmal, obwohl genug Platz für dich wäre. Dein Rücken
Kaum legst du dich hin, beginnt der Kopf zu kreisen und holt jeden Fehler des Tages zurück. Du wälzt dich
Du isst nebenbei, gedankenlos, und weißt am Ende kaum noch, was auf dem Teller lag. Der Geschmack geht an dir
Im Stehen, zwischen Tür und Angel, in wenigen Bissen ist alles verschlungen. Dein Bauch rumort, weil du ihm keine Ruhe
Du spürst kaum noch, ob du Hunger hast, müde bist oder frierst. Du lebst im Kopf und nimmst deinen Körper
Deine Schritte sind schwer, die Schultern hängen, und jeder Weg fühlt sich an wie ein Marsch mit unsichtbarem Gepäck. Die
Du hebst, trägst und schleppst alles auf einmal, als gäbe es kein zweites Mal. Der Rücken knirscht, doch du bückst
Die Kehle schnürt sich zu, doch du schluckst und lächelst weiter, als wäre nichts geschehen. Die ungeweinten Tränen sammeln sich
Du verbiegst dich, um es allen recht zu machen, und dein Rücken zahlt dafür den Preis. Du hältst dich krumm,