Abends verschwindest du in einer Welt aus Zucker und Bildschirmen, um den Tag zu vergessen. Die Stunden verfliegen, und wenn du aufschaust, ist es längst mitten in der Nacht. Der Abend geht vorbei, ohne dass etwas bleibt.
Dahinter steht Angst: dass die Leere dich verschluckt, wenn du nichts zwischen dich und sie stellst. Worauf baust du – auf das Betäuben oder auf das echte Erleben, das dich füllt?
Wer auf Liebe baut, begegnet dem Abend mit etwas, das ihn wirklich nährt. Du darfst das Betäuben lassen und dich dem widmen, was dir Freude und Tiefe schenkt.
Weiterfragen: Warum hältst du deinen Atem an, wenn du Angst hast? · Warum hältst du dich für gesund, nur weil nichts wehtut?