Du isst nebenbei, gedankenlos, und weißt am Ende kaum noch, was auf dem Teller lag. Der Geschmack geht an dir vorbei, als wäre die Mahlzeit nur eine lästige Unterbrechung. Dabei wartet das Essen darauf, wahrgenommen zu werden.
Dahinter steht Angst: dass du dir keine Zeit nehmen darfst, solange es noch so viel zu tun gibt. Worauf baust du – auf das schnelle Hinunterschlingen oder auf das achtsame Genießen, das dich erdet?
Wer auf Liebe baut, isst mit Aufmerksamkeit und Dankbarkeit. Du darfst dir Zeit nehmen, zu schmecken und zu genießen, was du dir und deinem Körper zuführst.
Weiterfragen: Warum misstraust du deinem Körper, wenn er langsamer wird? · Warum ignorierst du deinen Durst den ganzen Tag?