Warum nennst du Erschöpfung Normalität?
Müde bist du immer, aber du nennst es „normal“. Du arbeitest weiter, funktionierst weiter – als wäre Ausbrennen der Preis,
Müde bist du immer, aber du nennst es „normal“. Du arbeitest weiter, funktionierst weiter – als wäre Ausbrennen der Preis,
Kalorien, Kilo, Umfang – du zählst und rechnest, als wäre dein Körper eine Bilanz, die aufgehen muss. Jede Zahl entscheidet,
Du isst am Schreibtisch, beim Gehen, im Stehen, und schon ist der Teller leer, ohne dass du einen Bissen wirklich
Morgens wachst du mit schmerzendem Kiefer auf, und der Zahnarzt sieht längst die Spuren davon. Tagsüber lächelst du tapfer, doch
Du isst im Stehen, am Bildschirm, ohne richtig zu kauen, und bist fertig, bevor du überhaupt geschmeckt hast. Danach fühlst
Kaum läutet es, ziehst du die Schultern hoch und hältst unwillkürlich den Atem an. Dein Nacken ist am Abend hart
Gerade wenn der Druck steigt, fällt als Erstes die Bewegung aus deinem Kalender. Du opferst die Stunde für dich, um
Du weißt genau, dass du Pausen brauchst, und rätst es allen anderen – nur dir selbst nicht. Auf der Couch
Du wachst auf, schaust auf die Uhr und rechnest aus, wie viel Schlaf dir noch bleibt. Je mehr du zählst,
Ein einziges Stück Kuchen wirft dich völlig aus der Bahn, und der Rest des Tages wird zum Bußgang. Du streichst