Warum gönnst du dir keinen einzigen Krankheitstag?
Du hustest, die Nase läuft, und trotzdem sitzt du am Schreibtisch. Krank melden? Kommt nicht in Frage. Du schleppst dich
Du hustest, die Nase läuft, und trotzdem sitzt du am Schreibtisch. Krank melden? Kommt nicht in Frage. Du schleppst dich
Die neuen Schuhe sehen gut aus, aber nach einer Stunde brennen deine Füße. Blasen und Druckstellen nimmst du in Kauf.
Dein Körper sendet seit Wochen Zeichen: Herzklopfen, Zittern, dieser Druck auf der Brust. Doch du schaust weg und machst weiter.
Deine Beine sind schwer, der Atem geht stoßweise, und innerlich schreit alles: Halt an. Doch du rennst weiter, als hinge
Du bist erschöpft, aber du lächelst und sagst, alles sei gut. Du überspielst die Müdigkeit, als wäre sie ein Fehler,
Erst die Strecke, erst die Wiederholungen, erst die Zahl auf dem Gerät – als müsste dein Körper eine Prüfung bestehen,
Schlaf, Essen, Schritte, Bildschirmzeit – alles wird gemessen, verglichen und verbessert. Und irgendwann ist das Gesundwerden die Arbeit geworden, von
Du bist müde und entschuldigst dich. Du bist hungrig und sagst „später“. Du brauchst Nähe und findest es peinlich. Als
„Ich bin im Stress“, sagst du, und in deiner Stimme liegt ein leiser Stolz. Erschöpft zu sein klingt bei dir
Du liegst im Bett, aber der Schlaf kommt einfach nicht, und die Dunkelheit macht die Gedanken noch lauter. Irgendwann stehst