Deine Beine sind schwer, der Atem geht stoßweise, und innerlich schreit alles: Halt an. Doch du rennst weiter, als hinge dein Wert daran. Du überhörst die Stimme, die dich schützen will.
Dahinter steht Angst: dass Anhalten wie Versagen aussieht und nur das Durchhalten zählt. Worauf baust du – auf das endlose Rennen oder auf das Innehalten, das dir Kraft zurückgibt?
Wer auf Liebe baut, darf stehen bleiben, Luft holen und neu beginnen. Du darfst anhalten – dein Körper bittet dich nicht um Verrat, sondern um Fürsorge.
Weiterfragen: Warum hältst du Schmerz für etwas, das man aushalten muss, statt etwas, das man behandeln sollte? · Warum bewegst du dich nur, um abzunehmen, statt dich gut zu fühlen?