Warum ignorierst du die Müdigkeit, bis sie dich umwirft?
Die Augen fallen zu, und du machst weiter. Du wartest, bis du zusammenbrichst, statt rechtzeitig zu ruhen. Dahinter steht Angst:
Die Augen fallen zu, und du machst weiter. Du wartest, bis du zusammenbrichst, statt rechtzeitig zu ruhen. Dahinter steht Angst:
Du sagst, es sei nichts, obwohl es wehtut. Du lächelst, wo du Hilfe bräuchtest, und trägst den Schmerz allein. Dahinter
Die Waage, die Uhr, die Statistik – du glaubst ihnen mehr als dem, was dein Körper dir sagt. Dahinter steht
Du ziehst weite Kleidung an, weichst dem Spiegel aus, sprichst schlecht über deinen Körper. Aus Scham kümmerst du dich nicht
Die Ziffer am Morgen entscheidet, wie du dich fühlst. Ein Kilo mehr verdirbt dir den Tag, ein Kilo weniger macht
Sport ist für dich Buße, keine Freude. Du treibst dich an, bestrafst dich für das, was du gegessen hast, und
Du bist krank, aber statt zu ruhen, machst du dir Vorwürfe. Die Krankheit fühlt sich an wie ein Versagen, die
Erst wenn die Stimme versagt, die Glieder schwer sind und das Thermometer es bestätigt, erlaubst du dir Ruhe. Warum wartest
Dein Rücken meldet sich seit Stunden, aber du bleibst sitzen. Die Beine werden schwer, die Schultern ziehen, und du rührst
Die Mahlzeit wird zur Nebensache: im Stehen, vor dem Bildschirm, nebenbei. Warum isst du im Stehen, als hättest du keine