Warum verzichtest du auf alles, was dir guttut?
Du sagst nein zu dem, was dir Freude macht, und ja zu dem, was dich auslaugt. Die Massage, der Spaziergang,
Du sagst nein zu dem, was dir Freude macht, und ja zu dem, was dich auslaugt. Die Massage, der Spaziergang,
Du übergehst den Hunger, ignorierst den Schmerz, missachtest die Müdigkeit und stellst deinen Körper immer wieder hinten an. Jeden Tag
Deiner Seele erlaubst du Pausen und Milde, aber deinem Körper verordnest du Disziplin, Entbehrung und Schweigen. Er muss funktionieren, wann
Du isst weiter, obwohl du satt bist, arbeitest weiter, obwohl du leer bist, und machst weiter, obwohl alles schreit: Halt.
Bei jedem Zipperlein gehst du vom Schlimmsten aus und traust deinem Körper keine eigene Kraft zu. Du behandelst ihn wie
Du brüstest dich fast damit, wie wenig du geschlafen hast, als wäre Müdigkeit ein Beweis für Fleiß. Die durchwachten Nächte
Du beißt die Zähne zusammen und sagst nichts, wenn es wehtut, als wäre Klagen eine Sünde. Der Schmerz bleibt dein
Du kämpfst gegen deinen Körper – gegen seinen Hunger, seine Müdigkeit, seine Form. Dabei ist er der Einzige, der dich
Du beachtest deinen Körper kaum, solange er still funktioniert, und fragst erst nach ihm, wenn er laut aufschreit. Dann, wenn
Der dritte Kaffee am Nachmittag, der Energy-Drink am Abend – du hältst dich künstlich wach, statt dir Schlaf zu gönnen.