Warum duckst du dich vor jedem Konflikt?
Sobald ein Streit in der Luft liegt, wirst du klein und still. Du nickst, obwohl du innerlich anderer Meinung bist,
Sobald ein Streit in der Luft liegt, wirst du klein und still. Du nickst, obwohl du innerlich anderer Meinung bist,
Ihr kennt die Abläufe, die Blicke, die unausgesprochenen Regeln. Es fühlt sich nach Vertrautheit an – und manchmal merkt niemand,
Mitten im Gespräch, wenn die Worte schwer werden, stehst du auf und gehst. Du knallst die Tür zu, bevor dir
Erst die Strecke, erst die Wiederholungen, erst die Zahl auf dem Gerät – als müsste dein Körper eine Prüfung bestehen,
Du strengst dich an, machst Geschenke, hilfst überall – und wartest auf ein Lob, das ausbleibt. Immer wieder tust du
Schlaf, Essen, Schritte, Bildschirmzeit – alles wird gemessen, verglichen und verbessert. Und irgendwann ist das Gesundwerden die Arbeit geworden, von
Jemand bittet dich um etwas, das du eigentlich nicht willst, und du ringst mit dir. Am Ende sagst du ja,
Ein Abend, eine unbedachte Entscheidung, ein falsches Wort – und dann kommt der Satz, der alles verengt: So einer bin
Kaum wird eine Freundschaft oder Liebe innig, meldest du dich seltener. Du beantwortest Nachrichten später und hältst die Menschen auf
Du erzählst von dir in der Vergangenheitsform: so bin ich geworden, deshalb bin ich heute so. Jeder Satz klingt wie