Es läuft gerade gut – die Nähe wächst, das Projekt trägt, der Tag ist leicht. Und genau da wirst du still, kühl, distanziert. Als hättest du Angst vor dem Guten.
Dahinter steht Angst: die Angst, dass Nähe auch Verletzung bedeutet, dass du etwas verlierst, wenn du dich öffnest. Also ziehst du dich zurück, bevor es wehtun kann. Worauf baust du – auf den Schutz oder auf das Vertrauen?
Wer sich vor dem Guten schützt, schützt sich auch vor dem Leben. Wer auf Liebe baut, lässt Nähe zu und hält sie aus. Du darfst bleiben, wenn es schön wird.
Weiterfragen: Warum traust du deiner Freude nicht, wenn sie endlich kommt? · Warum fällt dir Nähe schwerer als Distanz?