Warum überhörst du die Signale deines Körpers?

Dein Körper meldet sich: Müdigkeit, Hunger, ein Ziehen im Rücken, ein flaues Gefühl im Bauch. Und du machst weiter, als wäre nichts. Vielleicht meldet er sich mitten in der Arbeit, vielleicht mitten im Gespräch. Vom einen Blickwinkel bist du einfach beschäftigt. Vom anderen Blickwinkel traust du den Signalen nicht – oder du willst nicht hören, was sie sagen.

Signale zu überhören ist ein altes Muster: Durchhalten, funktionieren, keine Schwäche zeigen. Es baut auf Angst, auf die Sorge, dass Anhalten etwas kostet. Liebe wäre, dem Körper zuzuhören wie einem Freund, der dir früh Bescheid gibt, bevor es laut wird.

Dein Körper lügt nicht, er wiederholt sich nur, bis du hinhörst. Das nächste Signal ist keine Störung, sondern eine Einladung. Eine Pause, ein Glas Wasser, ein Gang an die Luft – klein, aber ehrlich. Worauf baust du – auf Ignorieren oder auf Hinhören?

Weiterfragen: Warum spannt sich dein Körper an, wenn du dich entspannen willst? · Warum isst du weiter, obwohl du satt bist?

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