Warum fühlst du dich schuldig, wenn du einen Umweg nimmst?

Du nimmst den längeren Weg, weil er schöner ist – und sofort meldet sich die Stimme, dass du Zeit verschwendest. Warum fühlst du dich schuldig, wenn du einen Umweg nimmst?

Dahinter steht Angst: die Angst, dass nur der kürzeste Weg zählt und alles andere verlorene Zeit ist. Dabei liegt auf dem Umweg oft das, was du eigentlich suchst. Worauf baust du – auf die Abkürzung oder auf den Weg, der dich nährt?

Wer auf Liebe baut, darf Umwege gehen, ohne sich zu entschuldigen. Du darfst den längeren Weg nehmen, einfach weil er gut ist.

Weiterfragen: Warum hetzt du durch den Sonntag, als wäre er Arbeit? · Warum misst du deinen Tag an dem, was du geschafft hast?

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