Kaum sitzt du, schaust du auf die Uhr. Sie sagt dir, was als Nächstes kommt, ob du zu spät bist, ob du genug geschafft hast. Warum schaust du auf die Uhr, als würde sie dir Befehle geben?
Dahinter steht Angst: die Angst, dass Zeit dich verurteilt, wenn du sie nicht nutzt. Dabei misst die Uhr nur sich selbst, nicht deinen Wert. Worauf baust du – auf den Takt der Zeiger oder auf deinen eigenen Rhythmus?
Wer auf Liebe baut, darf die Uhr eine Weile vergessen, ohne dass etwas zusammenbricht. Du darfst da sein, ohne zu messen.
Weiterfragen: Warum misst du deinen Tag an dem, was du geschafft hast? · Warum hetzt du durch den Sonntag, als wäre er Arbeit?