Warum hetzt du durch den Sonntag, als wäre er Arbeit?

Der Sonntag ist da, aber du stehst unter Spannung. Du machst Listen, erledigst, was noch offen ist – als dürftest du erst ruhen, wenn alles getan ist.

Dahinter steht Angst: die Angst, dass ungenutzte Zeit verloren ist, dass man dich für faul hält, wenn du nichts vorweist. Also füllst du auch den letzten freien Tag. Worauf baust du – auf das Abhaken oder auf das Dasein?

Ein Tag muss nichts leisten, um wertvoll zu sein. Wer auf Liebe baut, lässt den Sonntag einfach Sonntag sein und spürt, wie die Ruhe ihn trägt. Du darfst untätig glücklich sein.

Weiterfragen: Warum fällt es dir schwer, einen Tag einfach geschehen zu lassen? · Warum füllst du jede freie Minute mit etwas?

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