Warum fällt es dir schwer, einen Tag einfach geschehen zu lassen?

Kaum wachst du auf, hast du den Tag schon verplant. Jede Stunde bekommt eine Aufgabe, jede Lücke wird gefüllt, und wenn einmal nichts zu tun ist, suchst du sofort etwas Neues. Ein Tag, der einfach passiert, fühlt sich für dich falsch an, fast wie verlorene Zeit.

Dahinter steht Angst: die Angst vor der Leere, vor dem Gefühl, wertlos zu sein, wenn du nichts leistest. Du füllst die Stille, damit du dich selbst nicht spüren musst. Worauf baust du – auf die lückenlose Planung oder auf das Vertrauen, dass ein Tag dich trägt?

Nicht jeder Augenblick muss benutzt werden; manche dürfen einfach sein. Wer auf Liebe baut, erlaubt dem Tag, zu ihm zu sprechen, statt ihm vorzuschreiben, was er zu sein hat. Du darfst einen Tag lang einfach da sein.

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