Warum hältst du dich für gesund, nur weil nichts wehtut?
Kein Schmerz heißt für dich: alles gut. Dabei flüstert der Körper lange, bevor er schreit. Dahinter steht Angst: die Angst,
Kein Schmerz heißt für dich: alles gut. Dabei flüstert der Körper lange, bevor er schreit. Dahinter steht Angst: die Angst,
Die Müdigkeit meldet sich, und du antwortest mit der nächsten Tasse – als könntest du sie wegschieben, bis sie verschwindet.
Du sitzt und sitzt, und der Rücken trägt still. Erst wenn er sticht, denkst du an ihn. Dahinter steht Angst:
Du wachst auf, bleibst liegen, trinkst in Ruhe – und fühlst dich, als hättest du etwas falsch gemacht. Warum schämst
Du sackst zusammen, obwohl du es besser weißt. Die gute Haltung ist da, aber du gibst sie auf. Dahinter steht
Der Körper wird langsamer, braucht mehr Ruhe, erholt sich nicht mehr wie früher – und du wendest dich ab, als
Der Mund ist trocken, und du schiebst es auf. Wasser steht bereit, und du greifst nicht danach. Dahinter steht Angst:
Der schönste Moment zählt erst, wenn du ihn fotografiert hast – als wäre er ohne Bild nicht passiert. Warum brauchst
Wenig Schlaf trägst du wie eine Auszeichnung. Dabei raubst du dir die Kraft, die du morgen brauchst. Dahinter steht Angst:
Solange er funktioniert, bemerkst du ihn kaum – erst wenn er streikt, schenkst du ihm Aufmerksamkeit. Warum ist dein Körper