Warum brauchst du ein Foto, um zu glauben, dass du gelebt hast?

Der schönste Moment zählt erst, wenn du ihn fotografiert hast – als wäre er ohne Bild nicht passiert. Warum brauchst du ein Foto, um zu glauben, dass du gelebt hast?

Dahinter steht Angst: die Angst, dass das Erleben verfliegt, wenn es keinen Beweis gibt. Also sammelst du Bilder, statt den Moment zu spüren. Worauf baust du – auf die Aufnahme oder auf das Erleben, das auch ohne Beweis wahr ist?

Wer auf Liebe baut, erlebt ganz, ohne es festhalten zu müssen. Du darfst den Moment spüren, statt ihn zu speichern.

Weiterfragen: Warum verlangst du von deinem Körper Beweise? · Warum vertraust du deinem Spiegelbild mehr als deinem Gefühl?

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