Du stehst vor dem Spiegel und suchst Fehler, die niemand sonst sieht. Dein Gefühl sagt dir, dass du müde bist, dass dir etwas fehlt – aber du hörst auf das Bild, nicht auf die Stimme in dir. Der Spiegel wird zum Richter.
Dahinter steht Angst: die Angst, nicht zu gefallen, nicht zu genügen, wenn dein Körper nicht dem Bild entspricht, das du für richtig hältst. Also misst du dich an Oberflächen, die dich nie satt machen. Worauf baust du – auf das Bild im Glas oder auf das, was dein Körper dir sagt?
Dein Körper ist kein Bild, das geprüft werden muss; er ist dein Zuhause. Wer auf Liebe baut, hört auf die Zeichen von innen, statt auf die Urteile von außen. Du darfst deinem Gefühl mehr glauben als jedem Spiegel.
Weiterfragen: Warum vergleichst du deinen Körper mit Bildern? · Warum überhörst du die Signale deines Körpers?