Warum verleugnest du dein Bedürfnis nach Nähe?
Du behauptest, du brauchst niemanden, und lobst deine Unabhängigkeit. Doch nachts liegst du wach und spürst, wie sehr dir ein
Du behauptest, du brauchst niemanden, und lobst deine Unabhängigkeit. Doch nachts liegst du wach und spürst, wie sehr dir ein
Du versteckst, wie sehr dich etwas trifft, damit er sich nicht sorgt. Dabei will Nähe gerade das: teilen. Dahinter steht
Die Tränen steigen, und du lächelst sie weg – als wäre Weinen ein Fehler, den man vertuschen muss. Warum lächelst
Ein böses Wort, eine kränkende Geste – und du sagst: So schlimm war es nicht. Du verkleinerst deinen Schmerz, bis
Du willst es, und doch wartest du auf ihn. Der Stolz oder die Angst hält dich zurück, wo die Sehnsucht
Ein paar Stunden ohne Antwort, ein ruhiger Abend – und du malst dir schon das Ende aus. Jede Pause wird
Du spielst stark und brauchst niemanden. Aber innen wartet eine Sehnsucht, die du nicht zugibst. Dahinter steht Angst: die Angst,
Sobald die Rede auf Gefühle kommt, machst du einen Witz oder wechselst das Thema. Tiefe Gespräche fühlen sich für dich
Du spürst, dass ein Gespräch fällig wäre, und weichst aus. Die Nähe, die es bringen könnte, macht dir mehr Angst
Einmal enttäuscht, und du lässt niemanden mehr an dich heran. Du sagst, du seist vorsichtig geworden, doch eigentlich hast du