Warum misst du Liebe daran, wie oft der andere schreibt?
Du zählst Nachrichten wie Beweise. Weniger Worte fühlst du als weniger Liebe, als wäre Nähe eine Zahl. Dahinter steht Angst:
Du zählst Nachrichten wie Beweise. Weniger Worte fühlst du als weniger Liebe, als wäre Nähe eine Zahl. Dahinter steht Angst:
Ein freundlicher Hinweis, ein anderer Vorschlag – und sofort fühlst du dich angegriffen und abgewertet. Du verteidigst dich, bevor überhaupt
Du erwartest, dass er weiß, was in dir vorgeht, ohne dass du es sagst. Und wenn er es nicht weiß,
Immer wieder verliebst du dich in jene, die sich rar machen und kaum nach dir fragen. Die Zuneigung derer, die
Du hältst alles zusammen, tröstest die anderen und behauptest, dir gehe es gut. Niemand sieht, dass du selbst am Rande
Er bittet um Zeit, sie bittet um Aufmerksamkeit, doch du überhörst es, weil der Alltag dich verschluckt. Erst wenn die
Dein Tag gehört allen anderen, und am Abend bleibt für dich nichts übrig. Du fragst jeden, was er braucht –
Die Tränen steigen auf, doch du drückst sie weg und atmest tief durch. Weinen fühlt sich für dich an wie
Der andere streckt die Hand aus, doch du bleibst starr und abweisend. Du kannst nicht nachgeben, selbst wenn du innerlich
Du suchst nach Zeichen, testest seine Aufmerksamkeit und zählst, wie oft er dich berührt. Jede ruhige Phase wird für dich