Warum verdrängst du jeden Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt?

Die Anzeichen sind da, doch du erklärst sie weg: Er ist müde, sie hat Stress, es wird schon wieder. Du willst nicht hinschauen, weil die Wahrheit wehtun könnte.

Dahinter steht Angst: dass du das Ende der Beziehung erkennen müsstest und damit etwas verlierst, das dir Halt gibt. Worauf baust du – auf die bequeme Selbsttäuschung oder auf die Klarheit, die dich frei macht?

Wer auf Liebe baut, sieht hin, auch wenn es schmerzt, und trifft Entscheidungen aus Wahrheit statt aus Furcht. Du darfst die Wahrheit anschauen – sie mag wehtun, aber sie befreit dich.

Weiterfragen: Warum nimmst du Nähe als Gefahr statt als Ruhe wahr? · Warum wartest du, dass der andere errät, was du fühlst?

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