Der Konflikt ist vorbei, alles ist still – und statt Erleichterung spürst du Unruhe. Ein ruhiges Miteinander kommt dir verdächtig vor. Warum wirst du unruhig, wenn es ruhig bleibt?
Dahinter steht Angst: die Angst, dass Stille das Vorbeben ist und Frieden nicht echt sein darf. Du hast gelernt, dass Liebe laut sein muss, um zu gelten. Worauf baust du – auf den Sturm oder auf die Ruhe, in der Nähe wächst?
Wer auf Liebe baut, kann Stille ertragen, ohne sie als Ende zu lesen. Du darfst ruhig sein, und es ist kein Rückzug.
Weiterfragen: Warum nennst du Schweigen Frieden? · Warum verwechselst du Gewohnheit mit Nähe?