Warum lässt du den Wecker klingeln, nur um ihn weiterzustellen?
Der Morgen ruft, und du verhandelst mit ihm. Fünf Minuten noch, noch einmal zehn – als wäre Schlaf ein Feind,
Der Morgen ruft, und du verhandelst mit ihm. Fünf Minuten noch, noch einmal zehn – als wäre Schlaf ein Feind,
Der Schrank hält fest, wer du einmal warst oder sein wolltest. Die Hose, die nicht mehr sitzt, wartet auf ein
Dein Wecker klingelt, bevor die Sonne aufgeht, obwohl du erst viel später losmusst. Du opferst deinen Schlaf für eine Stunde,
Dein Schrank kennt Farben, die du nie anziehst. Du wählst das Unauffällige, das Sichere, das, was niemand kommentiert. Dahinter steht
Du wachst auf und siehst sofort nach, wie viel Schlaf dir bleibt – und verlierst genau dadurch die Ruhe. Dahinter
Wenn alle schlafen, tappst du leise zum Kühlschrank. Du öffnest ihn, schaust hinein, nimmst etwas, das du gar nicht wolltest.
Die Liste ist lang und gut gemacht. Aber der Tag, der dann passiert, hat nichts mit ihr zu tun. Dahinter
Du kochst für viele, obwohl du allein bist – und der Rest wandert in den Müll. Als wäre Genug nie
Du springst die Stufen hinauf, als würde jemand hinter dir sein. Auch wenn niemand wartet, treibt dich ein inneres Tempo
Die Arbeit stapelt sich, bis kein Platz mehr ist. Erst wenn nichts mehr geht, schaffst du Ordnung. Dahinter steht Angst: