Du springst die Stufen hinauf, als würde jemand hinter dir sein. Auch wenn niemand wartet, treibt dich ein inneres Tempo an. Oben angekommen, bist du außer Atem und fragst dich, wofür.
Dahinter steht Angst: dass du zu langsam bist und das Leben an dir vorbeizieht. Worauf baust du – auf das schnelle Vorankommen oder auf den Schritt, der dich spüren lässt, wo du bist?
Wer auf Liebe baut, darf die Treppe in seinem eigenen Tempo nehmen, Stufe für Stufe. Du darfst langsamer gehen – du verpasst nichts, was dir wirklich gehört.
Weiterfragen: Warum machst du drei Dinge gleichzeitig und keines richtig? · Warum hältst du an einem vollen Kalender fest, obwohl er dich leer macht?