Warum kostest du dein Essen nicht mehr?
Du isst nebenbei, gedankenlos, und weißt am Ende kaum noch, was auf dem Teller lag. Der Geschmack geht an dir
Du isst nebenbei, gedankenlos, und weißt am Ende kaum noch, was auf dem Teller lag. Der Geschmack geht an dir
Im Stehen, zwischen Tür und Angel, in wenigen Bissen ist alles verschlungen. Dein Bauch rumort, weil du ihm keine Ruhe
Du spürst kaum noch, ob du Hunger hast, müde bist oder frierst. Du lebst im Kopf und nimmst deinen Körper
Deine Schritte sind schwer, die Schultern hängen, und jeder Weg fühlt sich an wie ein Marsch mit unsichtbarem Gepäck. Die
Du hebst, trägst und schleppst alles auf einmal, als gäbe es kein zweites Mal. Der Rücken knirscht, doch du bückst
Die Kehle schnürt sich zu, doch du schluckst und lächelst weiter, als wäre nichts geschehen. Die ungeweinten Tränen sammeln sich
Du verbiegst dich, um es allen recht zu machen, und dein Rücken zahlt dafür den Preis. Du hältst dich krumm,
Das Stechen, das Ziehen, der Schwindel – du schiebst alles beiseite, als ginge es dich nichts an. Du willst nicht
Du bist müde, doch du zögerst den Gang ins Bett hinaus und vertrödelst die Stunden. Als wäre das Zubettgehen ein
Du isst zu wenig, zählst jede Kleinigkeit und gönnst deinem Körper kaum das Nötigste. Er wird stiller und schwächer, doch