Warum misst du Liebe daran, wie oft der andere schreibt?
Du zählst Nachrichten wie Beweise. Weniger Worte fühlst du als weniger Liebe, als wäre Nähe eine Zahl. Dahinter steht Angst:
Du zählst Nachrichten wie Beweise. Weniger Worte fühlst du als weniger Liebe, als wäre Nähe eine Zahl. Dahinter steht Angst:
Das Argument, das deine Meinung stützt, bleibt dir im Kopf; das, was sie erschüttert, verblasst. Warum merkst du dir, was
Du schreibst eine Nachricht und wartest auf die Antwort wie auf ein Urteil. Bleibt das Handy still, fühlst du dich
Du isst schnell, als wäre das Essen eine Pflicht, die du schnell hinter dich bringen musst, damit das Leben weitergeht.
Ein freundlicher Hinweis, ein anderer Vorschlag – und sofort fühlst du dich angegriffen und abgewertet. Du verteidigst dich, bevor überhaupt
Du erwartest, dass er weiß, was in dir vorgeht, ohne dass du es sagst. Und wenn er es nicht weiß,
Das Gespräch wird zum Wettkampf: Es geht nicht mehr darum, was stimmt, sondern wer am Ende oben steht. Warum suchst
Du lebst so, wie deine Eltern, dein Partner oder dein Chef es richtig finden. Fragt dich jemand, was du selbst
In der Angst stockt dein Atem, als würdest du dich klein machen, um nicht entdeckt zu werden. Warum hältst du
Immer wieder verliebst du dich in jene, die sich rar machen und kaum nach dir fragen. Die Zuneigung derer, die